In der Corona-Krise greifen mehr Menschen zum E-Book

13.10.2020 11:00 | BOSS-Ticker Aktuell

Nach jahrelanger Stagnation sind E-Books im Pandemiejahr 2020 beliebter geworden. 30 Prozent der Bundesbürger ab 16 Jahren lesen digitale Bücher - in den fünf Vorjahren lag die Nutzerzahl jeweils bei einem Viertel. Das gedruckte Buch ist aber nach wie vor sehr viel weiter verbreitet: Acht von zehn Bundesbürgern (81 Prozent) greifen zumindest hin und wieder zu Büchern aus Papier. Jeder Sechste (16 Prozent) liest weder gedruckte Bücher noch E-Books. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. "In der Corona-Krise haben E-Books neue Fans gewonnen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Wenn gewohnte Freizeitaktivitäten wegfallen, bleibt mehr Zeit zum Lesen - und Ausprobieren. Aber das gedruckte Buch lässt sich vom E-Book nicht verdrängen." Beliebtestes Ausgabegerät für E-Books ist der E-Reader, acht von zehn Nutzern (82 Prozent) lesen damit privat oder beruflich. Als größten Vorteil nannten die Nutzer, dass sie neuen Lesestoff schnell beziehen können und dass die digitalen Bücher jederzeit zur Verfügung stehen. Platz zu sparen, ist für drei Viertel ein Grund für E-Books.