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09.02.2009 12:00 Alter: 4 Jahre

BAuA stuft Krebsrisiko durch Tonerstäube niedrig ein

Von: boss ticker

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat das Krebsrisiko durch Tonerstäube für Büroangestellte neu bewertet und Entwarnung gegeben: Demnach bestehe kein Grund zur Besorgnis. Das gelte auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recycling-Betrieben, solange geeignete Vorkehrungen getroffen würden, die Feinstaubbelastung gering zu halten. Konkret kam die BAuA zum Ergebnis, dass Servicetechniker einer Konzentration von 50 Mikrogramm lungengängiger Tonerstaub-Partikel je Kubikmeter Raumluft ausgesetzt sind, beim Recycling der Tonermodule liegt dieser Wert bei 60 Mikrogramm. Die Raumluft an gewöhnlichen Büroarbeitsplätzen liegt i. d. R. unter 30 Mikrogramm an lungengängigen Partikeln. All diese Werte liegen innerhalb des grünen Bereichs. Dennoch rät die BAuA zur Vorsicht: So sollten z. B. Abteilungsdrucker in separaten Räumen stehen, die regelmäßig gelüftet werden. Erst kürzlich hatte bekanntlich eine Studie des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Instituts (WKI) für Aufsehen gesorgt: Diese kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass Laserdrucker so gut wie keine Tonerpartikel in die Luft abgeben würden. Vielmehr seien die gemessenen Emissionen auf flüchtig-organische Ultrafeinpartikel zurückzuführen.



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